Saalfelder Feengrotten
Am 22. Juni 2026 ging es für unsere NWUT-Klasse ab unter die Erde! Wir haben die Feengrotten in Saalfeld besucht, die – laut Guiness-Buch der Rekorde – farbenreichste Schaugrotte der Welt. Neben den coolen Farben ging es für uns aber auch um die echt harte Geschichte dort. Früher war der Bergbau nämlich kein Spaß:
Weil die Gänge so eng waren, haben dort oft sehr kleine Menschen und sogar Kinder geschuftet und das bei dem schwachen Licht von Öllampen und Kienspänen. Die Bergleute waren außerdem ziemlich abergläubisch: Sie beteten zu ihrer Schutzgöttin, der heiligen Barbara. Andere Frauen durften auf keinen Fall in den Berg, weil das angeblich Unglück brachte.
Als NWUT-Klasse hat uns natürlich die Chemie hinter den Tropfsteinen besonders interessiert. Normalerweise wachsen diese im Schneckentempo, gerade mal 1 cm in 100 Jahren durch Kalkverdunstung. In Saalfeld läuft das aber dank vieler Quellen im Turbo-Modus, weil dort Eisen, Schwefel und Phosphor oxidieren, wachsen die Tropfsteine hier bis zu 3 cm in nur einem Jahr. Das ist einfach 1000-mal schneller als normal. Auf unserem Weg mussten wir uns unter anderem durch einen 185 m langen, flachen Stollen quetschen und wanderten bis zu 26 m tief unter die Erde. Dabei haben wir gelernt, dass die Grotte heute sogar als Bioreaktor genutzt wird. Um 1960 wurde das dortige Wasser sogar richtig als Heilwasser verkauft.
Der Ausflug war echt spannend und hat gezeigt, dass Chemie und Geschichte alles andere als trocken sein müssen!
Violetta Eichhorn, Klasse 9.1
Als NWUT-Klasse hat uns natürlich die Chemie hinter den Tropfsteinen besonders interessiert. Normalerweise wachsen diese im Schneckentempo, gerade mal 1 cm in 100 Jahren durch Kalkverdunstung. In Saalfeld läuft das aber dank vieler Quellen im Turbo-Modus, weil dort Eisen, Schwefel und Phosphor oxidieren, wachsen die Tropfsteine hier bis zu 3 cm in nur einem Jahr. Das ist einfach 1000-mal schneller als normal. Auf unserem Weg mussten wir uns unter anderem durch einen 185 m langen, flachen Stollen quetschen und wanderten bis zu 26 m tief unter die Erde. Dabei haben wir gelernt, dass die Grotte heute sogar als Bioreaktor genutzt wird. Um 1960 wurde das dortige Wasser sogar richtig als Heilwasser verkauft.
Der Ausflug war echt spannend und hat gezeigt, dass Chemie und Geschichte alles andere als trocken sein müssen!
Violetta Eichhorn, Klasse 9.1