Erster Platz beim Thüringer Demokratiewettbewerb

Ein besonderer Erfolg für das Hermann-Pistor-Gymnasium: Am 02. April 2026 wurden unsere Schülerinnen und Schüler im Thüringer Landtag in Erfurt mit dem 1. Platz des landesweiten Demokratiewettbewerbs ausgezeichnet.

Ausgezeichnet wurde das Projekt „Spuren jüdischen Lebens in Sonneberg und Coburg“, das sich auf eindrucksvolle Weise mit regionaler Geschichte und Erinnerungskultur auseinandersetzt.

Den Ausgangspunkt bildete ein Zeitungsartikel in der Neuen Presse Coburg, der einen Stadtrundgang zum jüdischen Leben vorstellte. Was zunächst als einfache Wandertagsidee gedacht war, entwickelte sich nach intensiven Gesprächen zu einem umfassenden, innovativen Projekt.

In einem mehrwöchigen Arbeitsprozess planten, diskutierten und überarbeiteten die Schülerinnen und Schüler ihre Ansätze und setzten schließlich eine länderübergreifende Stadtexkursion in Sonneberg und Coburg um.

Das Projekt verband theoretische Inputphasen mit eigenständiger Recherche sowie Exkursionen vor Ort. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei durch externe Experten, darunter der Historiker Thomas Schwämmlein und Dr. Hubertus Habel, die wertvolle fachliche Impulse einbrachten.

Während der Exkursionen präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse und gestalteten eigene Beiträge zur Erinnerungskultur.

Ein besonderes Ergebnis des Projekts ist ein digitaler Adventskalender auf Instagram, ergänzt durch Infotafeln und QR-Codes an ausgewählten Orten. So wird Geschichte auch für die Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich gemacht.

Das Projekt versteht sich als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und setzt ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und das Vergessen historischer Verantwortung.

Betreuende Lehrkräfte:
Frau Severin Walter
Frau Evelyn Henniger